PAAL - Milch für Chennai

Milchvieh für ein besseres Leben – das Projekt der Martinusaktion 2011 in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Kolping International

Mary Pitchai lebt in Chennai im indischen Bundesstaat Kerala und ist stolze Besitzerin einer Milchkuh. Sie liebt ihr Tier, und das liegt nicht nur daran, dass sie die Kuh eigenhändig aufgezogen hat. Die beiden haben quasi einen Pakt geschlossen: sie pflegt das Tier, und die Kuh verhilft Mary und ihrer Familie zu einem besseren Leben. Wie das?

Jeden Morgen melkt Mary ihre Kuh. An guten Tagen gibt sie fünf Liter und abends weitere drei Liter. So viel Milch brauchen Mary, ihr Mann und ihre zwei Kinder gar nicht. Sie behalten nur zwei Liter, der Rest wird verkauft. 15 Rupien (0,25 €) bekommt Mary für einen Liter frischer Kuhmilch. So lässt sich mit einer guten Kuh ein Einkommen von etwa 1,50 € pro Tag erwirtschaften.

Ein "Haus der Hilfe" bauen

Die diesjährige Martinusaktion unterstützt den Bau eines Zentrums in dem verarmten Fischerdorf „Barangay Guiwanon“ (Philippinen), das besonders von benachteiligten Frauen, Kindern und Jugendlichen vielseitig genutzt werden kann und deshalb auch Multifunktionszentrum heißt (Kinderspeisung, Gesundheitszentrum, Lager für Lebens- und Arzneimittel, Geschäft und Treffpunkt).

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Verein „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt e.V.“ getragen. Dieser Verein hat Mitarbeiter vor Ort. Insbesondere schickt und betreut er Jugendliche aus kirchlichen Heimen nach/in Guiwanon, die im Rahmen einer arbeitspädagogischen Maßnahme dieses Multifunktionszentrum mit den ortsansässigen Menschen in nur vier Wochen gemeinsam errichten wollen.

Selig, die Frieden schaffen

Wohin würde SANKT MARTIN angesichts der Irak-Krise reiten? Zu den Ärmsten der Armen im Irak, zu hilflosen Familien und ihren Kindern, um Leben zu retten durch Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente. Er würde sich  s o f o r t  aufmachen - nicht erst an seinem Festtag am 11. November. Durch die Martinus-Aktion 2003 unter dem Motto

Selig, die Frieden schaffen (Mt 5,9)

chten wir Teile des MISEREOR-Projektes "Hilfe für arme Familien in Basra" zu unserem Anliegen machen und eine Armenapotheke und eine Kindertagesstätte in Basra unterstützen. Da jeder Tag zählt, müssen wir  b a l d  handeln.

Im Blindenzentrum Lhasa

Seit Ende der Sommerferien laufen die Vorbereitungen der diesjährigen Martinusaktion auf Hochtouren. „MIT BLINDEN AUGEN SEHEN“ – so lautet das Motto unseres Projektes. Ganz herzlich möchten wir wieder alle beteiligten Einrichtungen, Gruppen und Initiativen zum Mittun und Mitfeiern einladen. Braille ohne Grenzen – 1998 haben Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg ihre Organisation gegründet, die sich zur Aufgabe gemacht hat, blinde Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Lhasa auf die Welt der Sehenden vorzubereiten. Blinde und sehgeschädigte Kinder hatten in der autonomen Region bisher keinen Zugang zu Schulen oder anderen Ausbildungsstätten. Viele leben in Hütten, isoliert von der Gesellschaft, und werden von Familienmitgliedern oder Nachbarn ernährt. Immer wieder werden blinde Kinder im frühen Alter ausgesetzt und sind so gezwungen, auf der Straße zu betteln und um ihr Überleben zu kämpfen.

Jugendliche im Dorf der Freundschaft

2006 stand Vietnam im Mittelpunkt der Martinus-Aktion. Ausgewähltes Projekt war das Dorf der Freundschaft.

Schon Wochen vor dem Martinsfest informierten Ausstellungen und Themenabende über Vietnam und die Folgen des Agent-Orange-Einsatzes im amerikanischen Krieg. Auch in Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen wurde das Thema behandelt.

Sapa Dawn: 500 Jahre nach Kolumbus
Das sog. Kolumbus-Jahr - 500 Jahre nach der "Entdeckung" Amerikas - nahmen wir zum Anlass, selbstkritisch nachzudenken und solidarisch zu handeln. Weil Unterdrückung und Ausbeutung, Fremdenhass und Rassismus heute noch geschehen, wollten wir zur historischen und aktuellen Schuld - auch unserer Kirchen - stehen und um Vergebung bitten; Respekt zeigen vor fremden Menschen, ihrer kulturellen und religiösen Tradition, ihrer Weltsicht und Lebensart und ihnen das Recht einräumen, anders zu sein; wir wollten uns öffnen für ein friedliches Miteinander, in dem Konflikte gewaltfrei gelöst werden, und von anderen lernen.

 

Lernen unterm Palmendach
Im "Jahr der Menschenrechte" war amnesty international unser Kooperationspartner. Helga und Dr. Jochen Range, Mitglieder der ai-Philippinen-Koordinationsgruppe Jülich, unterhielten direkten Kontakt zum Dorf Caraan auf der Insel Negros. Dort hatte 1991 die Gewerkschaft der Zuckerarbeiter 50 Familien wieder angesiedelt, die vor militärischer Bedrohung und Menschenrechtsverletzungen geflohen waren. Das Ehepaar Range informierte uns über Erfahrungen beim Aufenthalt in Caraan.

 

Callescuela - Bücher für die Straßenkinder in Para...

Es sollen zwei Räume mit didaktischem Material für Kinder und Jugendliche (NNA) in zwei Stadtteilen der Hauptstadt Asuncion, nämlich in Villa Antonio (180 Familien) und Villa 9. März (47 Familien),ausgestattet werden.

Mit der solidarischer Hilfe von Aldenhoven/Deutschland sollen zwei Mediotheken eingerichtet werden, in jedem Stadtteil eine; eine Spielothek (Bücher zum Spielen und zum Lernen für Kinder und Jugendliche) und eine Videothek sollen integriert werden. Schulische Hilfe ist die zentrale Aufgabe eines Programmes in Paraguay, das sich “ besondere Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße arbeiten” nennt. Wegen der großen Armut und der schlechten Infrastruktur in den Armenvierteln werden die Kinder und Jugendliche schon sehr früh auf die Straße getrieben. Sie verbringen ihre Kindheit und ihre Jugendzeit auf den Straßen ihres Viertels.

Wasser ist Leben

Pater Dr. Pantaleon Iroegbu, Pantaleon aus Nigeria, der zwei Jahre in Jülicher Gemeinden pastorale Dienste leistete, ist der Initiator eines Wasserprojektes, das die Lebensbedingungen von Menschen in seiner Heimatpfarre Umueze-Umunumo positiv verändern soll. Man möchte die traditionelle und bewährte Wasserversorgung durch Zisternen nutzen. Durch die Sammlung von Oberflächenwasser (in der Regenzeit) und durch das Auffüllen mit Wasser aus einem nahen Fluss (in der Trockenzeit) werden sowohl die Trinkwasserversorgung gesichert als auch die Bewässerung kleiner Felder gewährleistet.

Gedacht ist an Gemeinschaftszisternen in den Ausmaßen von 9 m x 8 m x 7 m. Hierzu bedarf es sorgfältiger Bodenuntersuchungen für eine geeignete hochgelegene Position sowie genauer statischer Berechnungen für die großen Betonreservoirs. Durch unsere Martinus-Aktion wird der Bau einer Gemeinschaftszisterne finanziert.

Hoffnung schenken, dass junge Mütter mit eigenen H...
Die Martinus-Aktion 2001 ZUKUNFT SCHENKEN ist erfolgreich abgeschlossen worden. Herr Prälat Arnold Poll, Vorsitzender unseres Projektpartners KINDER IN DIE MITTE e.V., schrieb uns: "Die St. Martinus-Aktion Aldenhoven darf sich freuen, dass sie wieder einmal mithelfen konnte, einen Ort zu schaffen, an dem das Leben wachsen kann." Er fügte einen Bericht des Mutter- Kind-Zentrums hinzu, aus dem der entscheidende Sachinhalt nachstehend zitiert wird.